Frau in Unterwäsche legt Hand auf Unterbauch und Brustkorb

Begegne deinem Körper - für mehr Freiheit

ZOYA in drei Dimensionen • Teil 2 / 3
by Anna
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Eigentlich ganz einfach

Dein Körper ist weise. Weiser als du ihm vielleicht zutraust und sicher weiser als deine Gedanken es dir manchmal einreden möchte. Wir sind Wesen, die leben, indem sie mit dem Körper, durch den Körper hier existieren.

Ohne Körper, kein Leben, keine Fühlen, kein Lachen, keine Möglichkeit diese Worte wahrzunehmen.

Unser Körper schützt und wärmt uns. Er informiert uns, lässt uns spüren und ermöglicht es uns zu handeln. Er zeigt uns, wo wir genug von dem bekommen, was wir brauchen. Er führt uns geradewegs dahin, wo es wohltuend und angenehm für uns ist.

Portrait lachender, junger Frau mit langen braunen Haaren

Irrwege

Eigentlich. Denn wir sind besonders gut darin, das zu ignorieren. Wir setzen voller Überzeugung unseren Geist mit seinen vielen wichtigen Gedanken auf den Thron und verweisen unseren Körper auf die Position des Untertanen.

Damit das besser funktioniert, füttern wir unseren Körper mit Zucker und Kaffee, wenn er uns sagt, er möchte schlafen. Kennst du das schale Gefühl, dass dich manchmal beschleicht? Und dich zweifeln lässt, ob dir das gut tut?

Wir geben ihm Alkohol, Drogen und lenken ihn ab  – von lustlosem Sex bis stundenlangem Serienschauen. Damit er ja nicht zu laut wird, um uns zu sagen, was in unserem Leben schiefläuft.

Und wir wundern uns, wenn wir erschöpft leiden und vor Rückenschmerzen nicht mehr sitzen können. Es ist dann der schwache, mangelhafte Körper, er hat versagt. Einer Zivilisationskrankheit zum Opfer gefallen. Der Untertan taugt nicht.

Ein Irrtum. Der Körper versagt ganz und gar nicht, er tut, was er besser kann, als alles andere: er hält uns am Leben. Und zwar so lange und so gut es geht.

Wenn es sein muss, dann schreit er laut, um uns in unserem schädlichen Verhalten zu bremsen. Dann können wir ihn nicht mehr überhören.

Was wir aber trotzdem nicht verstehen, ist seine Sprache. Was wir nicht verstehen wollen, seine Botschaft.

Wir und viele Generationen vor uns haben sehr, sehr lange eine Trennung von Geist und Körper praktiziert. Unserem Körpers zuzuhören, ist nicht mehr vorgesehen in unserer Gesellschaft.

Und jetzt? Aufatmen. Denn: Es lässt sich lernen!

Junge, braunhaarige Frau in weißem Flauschpullover liegt bäuchlings auf Bett und guckt nachdenklich

Körper in unserer Arbeit

Wir beginnen gemeinsam zu lauschen, was dein Körper dir zuflüstert oder vielleicht bereits zuruft.

  • Was hast du bisher nicht gehört oder nicht hören wollen?
  • Wie lässt sich die Sprache deines Körpers übersetzen?
  • Was sagt er dir?
  • Wohin möchte er dich führen?

Wir ebnen in unserer Arbeit den Weg dafür, dass du deine eigene Körperweisheit wieder für dich nutzen kannst. Damit du dir erlauben kannst, dir selbst näherzukommen und in ein lebendiges Leben einzutauchen.

Je tiefer du aus deiner eigenen Quelle schöpfen kannst, desto leichter kannst du dich aus hinderlichen Abhängigkeiten lösen. Du lernst dir selbst mehr und mehr zu vertrauen.

Meinungen anderer Menschen oder der Medien bleiben Meinungen. Du entscheidest, ob du dich nach ihnen richten möchtest.

Dein Körper wird auf diesem Weg von einem wenig beachteten Objekt zu einem geliebten Gefährten. Damit du in dir nach Hause kommen und dich selbst bewohnen kannst.


Was sind deine Gedanken und Erfahrungen? Schreibe gerne einen Kommentar – ich freue mich darauf, dir zu antworten!

Wenn du mit mir arbeiten magst, stöbere gerne in meinen Angeboten. Mit einer Nachricht erreichst du mich persönlich.

Lass uns leben,

Deine Anna