Zwei Hände halten kleines schwarze Schale aus der Rauch aufsteigt.

Wie du deine Spiritualität befreist

ZOYA und die Spiritualität • Teil 2 / 3
by Anna
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Bist du spirituell?

Räucherstäbchen, Mantras singen, Religion, Gurus, Meditation, psychoaktive Drogen, Gott, Yoga, Tarotkarten, Klangschalen, Engel, Rituale, Übersinnliches…was ist für dich spirituell?

Was ist überhaupt Spiritualität?

Eine klare Antwort gibt es nicht. Und das ist auch gut so, denn Spiritualität hat mit persönlichem Erleben zu tun – und das bleibt einzigartig. Das bedeutet: sobald wir uns als spirituell erleben, sind wir es auch! Wie das für dich genau aussieht, weißt du selbst am besten.

Ich empfinde Spiritualität als etwas, das über mich als Person hinausgeht und mich in Verbindung bringt. Mit anderen Menschen und mir selbst – genauso wie mit der Krähe im Park, dem Himbeerstrauch, dem Rauschen des Regens, meiner Teetasse oder den Wolken.

Das lässt mich innerlich klarer sein und sorgsamer auf das Leben achten. Sowohl mein eigenes, als auch das aller anderen Lebewesen. Spiritualität auf dieser Basis findest du in meiner Arbeit wieder.

Obwohl Spiritualität eine individuelle Angelegenheit ist, erleben wir sie dennoch oft ähnlich. Es gibt einige interessante Aspekte, in denen sich unser Erleben überschneidet. Erkennst du dich darin wieder?

Frau steht sehr hoch mit sehr weitem Ausblick über hügelige Landschaft in der Abendsonne

Was ist Spiritualität?

Spiritualität ist mit Worten nicht greifbar, das ist ihr Wesen. Wir können nur andeuten oder umschreiben, um was es uns geht.

Dafür können wir sie konkret und sinnlich erfahren. Manchmal in ekstatischen Zuständen mit starken körperlichen Empfindungen: z. B. fängt dein ganzer Köper an zu kribbeln oder dir erscheinen Bilder vor deinem inneren Auge. Oft aber verändert sich die Wahrnehmung eher subtil, z. B. durch innere Ruhe, Weite und einem geöffneten, vertieften Bewusstsein im Alltag.

Solche spirituellen Zustände dauern unterschiedlich lange an und tauchen meistens immer wieder auf. Manchmal für einen kurzen Moment, manchmal für Jahre.

In unzähligen Versuchen Spiritualität auf die Spur zu kommen haben sich zwei Merkmale herauskristallisiert: Lebenserkenntnis und Transzendenz. Dieser wesentliche Kern scheint unabhängig zu sein, von der Art der spirituellen Praxis.

Eine spürbare Lebenserkenntnis

Spiritualität durchdringt uns und geht über uns selbst und unsere Ziele weit hinaus. Sie umfasst uns in allem – in unseren Gedanken, Emotionen, Motiven und in unserem Handeln.

Wir begreifen Verbindung unmittelbar. Besonders die Erkenntnis, dass alles eins ist, wird oft ganzheitlich spürbar. Rahmenbedingungen lassen uns das dann unterschiedlich wahrnehmen: Eine Meditation alleine bei dir zu Hause fühlt sich anders an, als ein schamanisches Gruppenritual in der Natur.

Aber auch solche Rituale brauchst du für spirituelle Erfahrungen nicht unbedingt. Sie können auch spontan auftreten, wenn du U-Bahn fährst oder mit einem*r Freund*in im Café sitzt.

Das Überschreiten von Grenzen

Mit spirituellem Erleben überschreiten wir eine Grenze. Das Wahrnehmen unserer selbst und unserer Umwelt verschiebt sich; es breitet sich aus. Das ist eine Erfahrung von Transzendenz.

Anders gesagt: Andere Menschen, die Umgebung, die Welt als Ganzes oder Phänomene, die wir nicht erklären können, werden für uns zugänglicher. Unser Geist überschreitet eine Grenze, anstatt davor stehenzubleiben. Das kann in so extremen Situationen wie Nahtoderfahrungen vorkommen. Es geht aber auch viel alltäglicher: eines Tages begegnen wir unserer verhassten Nachbarin und betrachten sie als liebenswertes Wesen.

Wieder fällt es besonders leicht Verbindung und Zugehörigkeit zu spüren. Vielleicht fühlen wir uns auch mit etwas Höherem in Kontakt und innerlich geführt. Das kann gelassen machen. Vertrauen in den Fluss des Lebens baut sich auf. Die Erkenntnis, dass wir nicht isoliert voneinander existieren, stärkt dieses Vertrauen. Wir fühlen uns lebendig.

Es scheint sich also zu lohnen, mit der eigenen Spiritualität in Berührung zu kommen. Aber wie?

Drei junge Frauen liegen nebeneinander rücklings auf Bett und strecken ihre Beine in die Höhe

Wie du Zugang zu deiner Spiritualität bekommst

Warum wir Spiritualität nicht leben

Mit welchen Personen in deinem Leben würdest du über ein spirituelles Erlebnis reden und es so bezeichnen? Für fast alle von uns gibt es nur wenige, mit denen sie ein solches Erleben teilen würden. Unsere Gesellschaft ist geprägt von analytisch-logischem Denken. Unsere Prämisse ist es, mit Instrumenten erfassen zu können, woran wir glauben.

Niemand von uns möchte schief angesehen werden. Und damit bleibt uns manchmal nur auszublenden, was wir fühlen und denken. Bis es uns zur Gewohnheit wird. Was wir nicht erklären können, gibt es nicht.

Klar, Skepsis ist angebracht. Wir sollten unbedingt prüfen, was wir glauben! Aber das bedeutet nicht, dass wir uns automatisch Gedanken, Gefühle und Empfindungen verbieten. Solche, die scheinbar nicht dem naturwissenschaftlichen, westlichen Anspruch genügen.

Damit beschneiden wir uns selbst. Wir nehmen uns die Kreativität, Dinge anders zu betrachten. Und die Möglichkeit, Sinn für unser Leben zu gestalten.

Wie können wir unserer Spiritualität wieder näher kommen?

Violette kleine Kerze mit zerlaufenem Wachs vor Hintergrund mit unscharfen Lichtpunkten

Spirituelles Spielen

Was zieht dich an? Was wolltest du schon lange einmal ausprobieren? Hier mal ein paar Beispiele:

  • singen
  • Tarotkarten
  • Kundaliniyoga
  • Tagebuch schreiben
  • Meditation
  • einen Garten anlegen
  • Kakaozeremonien

Vielleicht hast du das alles schon ausprobiert. Dann bist du ja schon mittendrin im Spielen. Oder was machst du gerne? Vieles wird uns nicht gefallen, manches nur vorübergehend und einiges wird bleiben.

Es geht dabei nicht darum, durch die eine wahre Methode zu so etwas wie Erleuchtung zu finden. Spiritualität kann sowieso alles bedeuteten und überall erlebt werden.

Wenn wir aber anfangen, mit unseren Möglichkeiten zu spielen, spüren wir unsere innere Freiheit wieder. Dann erst können wir unseren eigenen echten Zugang zu unserem Sein und Erleben finden. Und das ist unsere spirituelle Kraft.

Frau mit langen Haaren in Sommerkleidung und mit Rucksack in sehr grünem Wald vor Lichtung

Und wir brauchen uns übrigens auch nicht davor zu fürchten, unseren Verstand dabei zu verlieren.

Wir können uns von herbem Kakao das Herz öffnen lassen und trotzdem seriös ein Unternehmen leiten. Wir können Tarotkarten ziehen, uns von geheimnisvollen Motiven berühren lassen – und trotzdem unser Leben verantwortungsvoll gestalten. Wir können auch schwimmen gehen und eine außerordentliche Verbundenheit mit dem Ozean spüren…

Potenziell gefährlich wird jedes unserer Experimente erst dann, wenn wir den Boden unter den Füßen verloren haben. Und das merken wir, wenn wir uns und unsere Umgebung aufmerksam beobachten: Fühlt es sich in mir eng oder weit an? Wie geht es mir? Wie geht es anderen Lebewesen um mich? Nicht jedes spirituelle Erlebnis ist angenehm und es ist an uns, uns vorsichtig heranzutasten.

Oder es auch einfach zu lassen.

Nochmal: Spiritualität bleibt individuelles Erleben! Weil jemand Engel an seiner Seite wahrnimmt, musst du das nicht. Und wenn alle auf Yoga schwören, heißt das nicht, dass es für dich geeignet ist.

Wir müssen gar nichts.

Aber erlauben wir uns wieder, neugierig zu sein auf etwas, dass wir nicht kennen und nicht erklären können.

Und was ich noch anbringen möchte: es ist anspruchsvoll mit sich und der Welt sorgsam und neugierig umzugehen. Wir können lernen, Bewusstseinszustände auf unsere Weise in unserem Tempo zu verändern. Es ist ein feiner, wundervoller Prozess von Selbsterfahrung – psychoaktive und / oder giftige Substanzen sind keine Voraussetzung um innere Magie zu entdecken. Pass auf dich auf!

Frau steht in dunklem Zimmer und sieht durch Fenster auf schneebedeckten Park mit leichtem Sonnenschein

Eine spirituelle Gewohnheit

Hast du schon etwas gefunden hast, dass dich inspiriert und sich unbeschreiblich für dich anfühlt? Dann genieße das z. B. fünf Minuten täglich.

Das öffnet dir einen inneren Raum, der dich empfänglich für spirituelles Erleben macht. Je regelmäßiger du diesen Raum betrittst, desto mehr wird Spiritualität zu einem bewussten Teil deines Lebens.

Fangen wir an zu spielen!

Was sind deine Erfahrungen mit Spiritualität? Empfindest du dich als spirituell?

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Frau fasst sich in ihr langes rotes Haar und blickt auf nebligen See

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Zuerst mal: was ist eigentlich spirituelles Coaching? Auf der Suche nach einer Antwort wirst du alles finden, was du dir vorstellst. Und wahrscheinlich noch mehr, dass du dir nicht vorstellen kannst. So ging es mir jedenfalls. Spirituelles Coaching bei ZOYA ist vermutlich nichts davon. Und doch alles.

Frau mit langen dunklen Haaren legt Kopf leicht schräg und lächelt mit geschlossenen Augen

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Macht spirituelles Erleben automatisch glücklich und zufrieden? Nein. Es schenkt uns Erkenntnisse und transzendente Erfahrungen, aber das macht nicht unbedingt Freude…Entscheidend ist, auf welchen Boden diese Erfahrungen in uns fallen.


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Lass uns leben,

Deine Anna