Frau mit langen dunklen Haaren legt Kopf leicht schräg und lächelt mit geschlossenen Augen

Wie spirituelle Erfahrungen uns helfen können

ZOYA und die Spiritualität • Teil 3 / 3
by Anna
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Spirituelle Erlebnisse sind nicht immer angenehm

Spirituelle Erfahrungen erweitern den Horizont. Sie eröffnen mehr Möglichkeiten, zu denken, fühlen und handeln. Sie bieten die Chance neue Zusammenhänge zu entdecken.

Klingt super, macht spirituelles Erleben dann automatisch glücklich und zufrieden?

Nein. Es schenkt uns Erkenntnisse und transzendente Erfahrungen, aber das macht nicht unbedingt Freude…

Entscheidend ist, auf welchen Boden diese Erfahrungen in uns fallen. Spiritualität entfaltet sich erst an der Kante unseres scheinbar sicheren Wissens. Sobald unser Erleben Gewohntes (und allgemein Akzeptiertes) infrage stellen, wird es anspruchsvoll. Die neue innere Freiheit kann sehr verunsichern und der Umgang mit ihr will gelernt werden.

Gerade weil Spiritualität so viel mit Spüren zu tun hat, werden wir mit unseren Emotionen konfrontiert. Ganz besonders mit Angst. Die Suche nach mehr Tiefe und Glück kann uns in die dunkelsten Täler führen. Dafür brauchen wir vor allem Halt in uns, Sicherheit und Begleitung vertrauenswürdiger Menschen. Ich stelle dir gerade eine Anleitung zusammen, die dir hilft, dich auch durch schwierige Gefühle zu navigieren! Trage dich in meinen Newsletter ein und erfahre, sobald sie verfügbar ist.

Es ist wichtig, dass wir prüfen, wem und was wir uns auf dem Weg unserer spirituellen Erfahrungen anvertrauen. Und das wir Anhaltspunkte haben, was uns helfen kann, wenn wir uns verloren fühlen. Tut dir gut, was du tust?

Hinweis: Solltest du sehr problematische Erfahrungen gemacht haben, suche dir bitte professionelle Unterstützung!

So unterstützt dich Spiritualität in deinem Leben

Paradoxerweise kann uns spirituelles Erleben genau dort unterstützen, wo sie uns verunsichert: z. B. finden wir einfacher Sinn in unserem Inneren, tiefere Beziehungen und mehr Orientierung im Leben.

Silhouetten einer Person auf Fahrrad, die anderer Person auf Fahrrad, Hand reicht vor leuchtend orangem Himmel

Der Sinn in deinem Inneren

Ein offenes Bewusstsein lädt neue, kreative Möglichkeiten ein. Stell dir z. B. vor, du warst auf einem intensiven Meditationsretreat und hattest tiefe spirituelle Erfahrungen. Mit einem inneren Leuchten gehst du am Montag in dein Büro.

Plötzlich merkst du, dass das alles gar nicht zu dir passt, was du hier machst. Zwar fällst du erst einmal in eine ziemlich unangenehmen Krise.

Trotzdem kündigst du aber deinen lukrativen Job als Manager*in. Stattdessen folgst du deinem Herzen und wirst Musiker*in – auch wenn dein Umfeld das kein bisschen nachvollziehen kann. Es geht dir besser als je zuvor.

Was passiert in solchen Prozessen?

  1. Tiefgreifende, neue Erkenntnisse möchten wir umsetzen und ausleben. Und am besten sofort: schnell passt das Innere nämlich nicht mehr zum Äußeren und daraus entsteht in uns ein unangenehmer Widerspruch. Angst vor der Veränderung mit allen Konsequenzen lässt uns zunächst straucheln. Aber Manager*in zu sein, fühlt sich nur noch leer an, also ab in die Musik.
  2. Im spirituellen Über-sich-hinaus-Fühlen erkennen wir das Bild des eigenen Selbst. Zuerst sind wir verunsichert. Haben wir wirklich so lange gelebt, was gar nicht zu uns passt? Dann aber werden Veränderungen möglich: sich selbst zu reflektieren, wird einfacher. Schließlich können wir eine gelassener eine neue Perspektive einnehmen.
    Gleichzeitig werden uns auch die Maßstäbe unserer Entscheidungen bewusster. Wir überprüfen Werte und Prioritäten neu und verankern sie in uns selbst. In einem großen Unternehmen eine schicke Position zu haben, entsprach den Vorstellungen des Vaters, noch nie aber den eigenen…
  3. Das alles verschiebt die Suche nach Sinn von Außen nach Innen. Es kommt zwar Angst auf, auf den eigenen Wegen einsam zu werden. Gleichzeitig entsteht Sinn aber zunehmend aus selbst gewählten inneren Überzeugungen. Die Säulen der Beziehung zum Selbst werden stabil. Wir können z. B. unsere Erfüllung durch unsere Leidenschaft als Musiker*in finden.
Gitarre, eine Tasse Tee, ein Tagebuch mit Aufschrift 'Dreams' und Füße in Stricksocken aus Vogelperspektive

Mitgefühl und Empathie

Verbindung in spirituellen Erfahrungen zu spüren, kann uns mitfühlender machen. Die Beziehungen zu uns selbst und anderen werden transparenter. Das eigene Verhalten oder das anderer lässt sich besser einordnen.

Z. B. verstehen wir, dass unsere schlechte Laune aus unserem Bedürfnis nach Nähe stammt. Oder wir erkennen, dass dein*e Partner*in Angst um unsere Beziehung hat, wenn wir wütend sind.

Das kann eine neue Basis schaffen. Einen Schritt zurückzutreten wird einfacher. Und selbst wenn wir zunächst in den eigenen Emotionen verheddert bleiben: vielleicht gelingt es uns, der anderen Person mitfühlender und damit mit mehr Respekt zu begegnen. Das ebnet den Weg zu tieferen, nährenden Beziehungen.

vor See und bewölktem Himmel geht Frau anderer Frau auf Steg hinterher

Orientierung und Schutz

Wir können uns besser orientieren und schützen. Nicht, weil wir spirituellen Konzepten oder Personen folgen, die wissen, was das Beste für uns ist.

Wir können mehr Orientierung erfahren, weil wir uns selbst durch neue Perspektiven klarer sehen. Uns selbst mit einem weiten Bewusstsein zu beobachten, stärkt uns unvergleichlich. Das erste Mal erkennen wir z. B. unsere Gewohnheiten. Darüber, was in unseren Tagen alles so automatisch abläuft und für uns selbstverständlich erscheint.

Auf dieser Basis können wir beginnen zu lernen, dass wir wählen können. Von unserem Frühstück bis zu unserem Freundeskreis.

Und wenn wir wählen können, können wir lernen, uns besser zu schützen. Vor Lärm, wenn es uns zu laut ist, vor Kälte, wenn wir frieren, vor anderen Menschen, wenn sie uns verletzen.

Wir können dann, statt an der Straße entlang, den Weg durch den ruhigen Park nehmen. Uns einen Pulli anziehen, auch wenn alle anderen im T-Shirt herumlaufen. Unserem Chef nicht erlauben, uns zu erniedrigen, weil wir einen Fehler in unserer E-Mail gemacht haben.

Seitliches Portrait blonder, langhaariger Frau mit roter Jacke, hellgrauem Schal und schwarzer Mütze vor Schnee

Spiritualität ist, was du daraus machst

Spirituelle Erfahrungen können heilsam sein. Je nachdem, wie wir mit ihnen umgehen können. Sie können uns so bereichern, dass wir durch sie Erfüllung im Leben finden. Also, es könnte sich lohnen…

Für den Umgang mit deinem spirituellen Erleben kann ich dir ganz viel Respekt empfehlen. Ich wünsche dir, das Wissen um seine wertvolle, magische Kraft für mehr Glück.

Aber auch das Wissen darum, dass Erlebnisse stark verunsichern können. Ein sicherer, angenehmen Ort in dir und außerhalb von dir, wird dich tragen und schützen, wenn du verschiedene Bewusstseinszustände kennenlernen möchtest. Dein Wohlbefinden steht an erster Stelle, denn es ist dein Leben!

Welchen Erfahrungen hattest du mit Spiritualität? Unterstützt sie dich? Und findest du dein Erleben hier wieder?

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  • Warum Spiritualität im Coaching wichtig ist, liest du in Teil 1 der Artikelserie ‚ZOYA und die Spiritualität‘.
  • In Teil 2 erfährst du, was es bedeutet, spirituell zu sein.
Frau fasst sich in ihr langes rotes Haar und blickt auf nebligen See

Warum Spiritualität im Coaching wichtig ist
ZOYA und die Spiritualität • Teil 1 / 3

Zuerst mal: was ist eigentlich spirituelles Coaching? Auf der Suche nach einer Antwort wirst du alles finden, was du dir vorstellst. Und wahrscheinlich noch mehr, dass du dir nicht vorstellen kannst. So ging es mir jedenfalls. Spirituelles Coaching bei ZOYA ist vermutlich nichts davon. Und doch alles.

Zwei Hände halten kleines schwarze Schale aus der Rauch aufsteigt.

Wie du deine Spiritualität befreist
ZOYA und die Spiritualität • Teil 2 / 3

Räucherstäbchen, Mantras singen, Religion, Gurus, Meditation, psychoaktive Drogen, Gott, Yoga, Tarotkarten, Klangschalen, Engel, Rituale, Übersinnliches…was ist für dich spirituell? Was ist überhaupt Spiritualität? Eine klare Antwort gibt es nicht. Und das ist auch gut so, denn Spiritualität hat mit persönlichem Erleben zu tun — und das bleibt einzigartig.


Was sind deine Gedanken und Erfahrungen? Schreibe gerne einen Kommentar – ich freue mich darauf, dir zu antworten!

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Lass uns leben,

Deine Anna