Frau fasst sich in ihr langes rotes Haar und blickt auf nebligen See

Warum Spiritualität im Coaching wichtig ist

ZOYA und die Spiritualität • Teil 1 / 3
by Anna
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Wozu spirituelles Coaching?

Zuerst mal: was ist eigentlich spirituelles Coaching?

Auf der Suche nach einer Antwort wirst du alles finden, was du dir vorstellst. Und wahrscheinlich noch mehr, dass du dir nicht vorstellen kannst. So ging es mir jedenfalls.

Spirituelles Coaching bei ZOYA ist vermutlich nichts davon. Und doch alles.

Konkret bedeutet das:

Du hast Raum

Ich wende keine Methoden an, wie Astrologie oder Pendeln. Aber du hast den Raum, mit allem da zu sein, was dich bewegt, dir etwas bedeutet und dich beeinflusst.

Wenn du gerne Karten legst und das für das Thema unserer Arbeit relevant ist, wunderbar. Wir werden dann aber nicht zusammen Karten legen, sondern uns ansehen, ob dir zuträglich ist, wie du es tust. Das heißt, wir prüfen z. B. was dein Körper dazu sagt, wenn du eine Karte ziehst. Wie beeinflusst, was du tust, dein Leben? Und soll das so bleiben oder soll es sich ändern?

Das ist der erste Teil.

Lächelnder junger Frau weht ihr mit hellbraunes langes Haar ins Gesicht

Wir gestalten Raum

Spiritualität zeigt sich in individuellem Erleben. Unser Fokus liegt daher darauf, was in uns passiert. Voraussetzung ist eine feine, bewusste Wahrnehmung. Wie auch in einer Achtsamkeitspraxis üben wir das wieder und wieder.

Wir tauchen in den gegenwärtigen Moment ein. Damit öffnen wir uns für etwas, das über uns hinausgeht. Wir kommen in Berührung mit etwas Unbeschreiblichen. Und das kann ein sehr heilsamer Raum sein. In ihm können wir uns führen lassen, von unserer inneren Weisheit.

Das ist der zweite Teil.

 

Wir ermöglichen Veränderung

Deine Beziehung zu dir selbst ruht auf tragenden Säulen. Veränderungen rütteln an ihnen und einige werden dabei zerbrechen. Und das passiert im Coaching beinahe zwingend - denn Coaching bedeutet Veränderung.

Deine Säulen sind Werte und Überzeugungen. Du findest in ihnen Orientierung und Sinn. Manchmal führen sie aber auch auf Irrwege und werden zum Gefängnis. Was dir nicht guttut, wird dem Rütteln nicht widerstehen. Gut so.

Aber das reicht nicht. Du musst dich neu orientieren können. Dafür brauchst du neue stabile Säulen. Sie sind die Basis für deine Beziehung zu dir, für dein Glück.

Spiritualität laden wir ein, um bei der spirituellen, philosophischen und ethischen Spurensuche zu helfen. Sie kann dich dabei unterstützen, zu finden, was dich erfüllt. Und dich erfüllen zu lassen, von allem, was du bist und hast.

Das ist der dritte Teil.

 

Ecke einer sehr alten Ruine mit drei Säulen vor türkisem Hintergrund

Damit kommen wir schon ziemlich weit. Aber es geht noch mehr. Wir können Spiritualität kombinieren mit Ansätzen aus westlich-wissenschaftlichen Erkenntnissen. In meinem Fall ist das eine somatische und eine systemische Ebene.

Aber wie passt das zusammen?

Wie passt spirituelles zu somatischem und systemischem Coaching?

Durch systemisches Coaching sehen wir bei ZOYA | Coaching dein Anliegen und dein Leben an. Wir ordnen auf dieser Basis ein und stellen Weichen für neues Gestalten. Das stellt den Rahmen und die Struktur für unsere Arbeit bereit.

Somatisches Coaching eröffnet uns Zugang zur Weisheit deines Körpers. Es führt uns durch den Prozess.

Spirituelles Coaching öffnet unser Bewusstsein und stärkt das feine, intuitive Erleben.

Alle diese Formen von Coaching haben den gleichen Kern: Verbindung fördern. Verschiedene Perspektiven ergänzen sich mit einem unterschiedlichen Fokus.

Gleichzeitig gehen sie von der gleichen Basisannahme aus: wir erschaffen unsere Realität selbst.

Das passt gut zusammen. Überzeuge dich selbst:

Verbunden sein

Das kennst du wahrscheinlich: nach einem langen Arbeitstag tauchst du aus deiner Arbeit auf. Endlich Feierabend. Aber deine Gedanken hören nicht auf zu kreisen. Es dauert ewig, bis sie zur Ruhe kommen. Langsam stellst du fest, wie weit entfernt du innerlich von allem anderen bist.

Die somatische Perspektive

Hier können wir in unseren Köper hinein spüren und z. B. feststellen, wie verspannt unser Kiefer ist und wie eng unser Blick. Oder ob uns kalt oder warm ist. Alleine schon durch die Beobachtung und den Raum, den wir uns geben, werden wir weicher. Die Grenzen zum Außen werden durchlässiger.

Eine Freundin umarmt uns und wir spüren, wie wir uns mehr verbinden - mit uns selbst und unserem Gegenüber.

Schwarze Frau umarm andere schwarze Frau, während sie nebeneinander sitzen

Die systemische Perspektive

Wir bemerken wieder, was um uns herum passiert. Die Anwesenheit anderer Menschen, die Sonne auf unserer Haut, der Duft von Pizza in der Luft. Wir unterhalten uns mit unserer Freundin. Und trotzdem lassen unsere Arbeitsprobleme uns weiter grübeln.

Systemische Ansätze wissen, dass alles zusammenhängt und wir die Lösung nur im System finden können. Wir können uns fragen, was anders sein müsste, damit wir die Gedanken loslassen können. Wir können z. B. auch in die Perspektive unserer Kollegin schlüpfen und uns das Ganze mal mit ihren Augen ansehen. Was würde unser Freund dazu sagen?

Wir können langsam aus unseren eintönigen Denkschleifen aussteigen und ruhiger werden. Endlich können wir das Zusammensein mit unserer Freundin auskosten.

Die spirituelle Perspektive

Danach sind wir noch zu einer meditativen Kakaozeremonie eingeladen. Wir schließen die Augen, genießen den Kakao und die Gesellschaft. Es öffnet sich etwas in uns. Es lässt sich mit Worten nicht beschreiben.

Plötzlich spüren wir unsere Eingebundenheit ins Universum.

Weißer kleiner Porzellanbecher mit dunklem Kakao auf Holzbalken vor dunklem Hintergrund

Was hier im Alltag beschrieben ist, erforschen wir im Coaching. Alles läuft darauf hinaus, zu erfahren, wie wir wieder Verbindung spüren können.

Eine Voraussetzung dafür, dass wir damit erfolgreich arbeiten können, ist das Wissen um die eigene Realität.

Erkennen, dass wir unsere eigene Realität erschaffen

Jede*r geht auf die eigene Weise durch das Leben, mit den eigenen Vorstellung und Empfindungen. Das wissen wir ja. Aber warst du auch schon einmal völlig erstaunt, als jemand von einer gemeinsam erlebten Situation so ganz anders erzählte…

Es ist uns nicht ständig bewusst, dass es etwas jenseits der eigenen Bilder gibt. Denn genau das produzieren wir: Bilder, die wir für ziemlich wahr und verlässlich halten. Es sind schließlich auch die einzigen, die wir haben - bis wir dann auf die Bilder anderer Personen stoßen und uns wundern…

Beschrieben findet man das im Konstruktivismus, einem Teil des systemischen Coachings. Mein somatischer Ansatz geht ebenso davon aus. Genauso teilen viele spirituelle Traditionen die Idee der konstruierten Wirklichkeit. Für mich ist sie selbstverständlich.

Natürliche Spiritualität

Spiritualität, wie ich sie verstehe, ist natürlich verwoben in unser Sein und damit auch in einen Coachingprozess. Sobald wir ihr den Raum geben, den sie braucht, können wir uns bereichern lassen. Sie ergänzt andere Perspektiven und Ebenen unserer Begegnung.

Hast du Spiritualität schon als heilsam erlebt? Wie war das?

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Zwei Hände halten kleines schwarze Schale aus der Rauch aufsteigt.

Wie du deine Spiritualität befreistZOYA und die Spiritualität • Teil 2 / 3

Räucherstäbchen, Mantras singen, Religion, Gurus, Meditation, psychoaktive Drogen, Gott, Yoga, Tarotkarten, Klangschalen, Engel, Rituale, Übersinnliches…was ist für dich spirituell? Was ist überhaupt Spiritualität? Eine klare Antwort gibt es nicht. Und das ist auch gut so, denn Spiritualität hat mit persönlichem Erleben zu tun — und das bleibt einzigartig.


Was sind deine Gedanken und Erfahrungen? Schreibe gerne einen Kommentar – ich freue mich darauf, dir zu antworten!

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Deine Anna